Laas, Vinschgau 04. - 11. Mai

Berichte und Leidensgeschichten unserer Touren

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Chris
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Laas, Vinschgau 04. - 11. Mai

Beitrag von Chris »

Hallo Leute!
...wie einige evtl. schon wissen, war ich letzte Woche schon mal im Vinschgau - zwar nicht als reiner MTB-Urlaub, aber mein Bike konnte ich natürlich trotzdem nicht zu Hause lassen! 8)

Insgesamt war ich an zwei Tagen unterwegs, von denen ich euch hier mal berichten wollte. Inspiriert wurde ich dabei vom "TrailsBook Vinschgau".

Tour 1 - Die Laaser Großböden
Die Beschreibung aus dem Trailsbook lautet dazu wie folgt:
"Fahrleistung: 12,5km, 460hm, 2:00h, Trails S0
Kondition/Technik/Risiko: jeweils 2 von 5 Sternen
Charakter: Gemütliche Tour mit nur kurzen Steilstücken im Anstieg und einem flowigen Auf und Ab im Singletrail.
Facts&Trails: Zwar piesakt der Anstieg zu den Großböden mit steilen Passagen, doch wechseln sich diese immer wieder mit Flachstücken ab. So ist sichergestellt, dass sich der Anblick der Gletscher im Talgrund des Laaser Tals gegenüber noch im Vollbesitz der Kräfte genießen lässt. Es folgt ein wunderbar flowiger Trail in stetem Auf und Ab zur Tanaser Straße. Kurz darauf lohnt eine Einkehr in Allitz, bevor ein Asphaltband in direkter Linie hinab nach Laas pfeift."

Da ich noch nie zuvor in den Alpen war und mir alleine schon der Anblick der 4000er rings um unsere Unterkunft in Laas den Atem raubte, wollte ich meine erste Tour ruhig angehen - die Beschreibung hörte sich da ziemlich entspannt an.

Hier mal der Ausblick von unserem Balkon:

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Aus dem Tal auf ca. 800hm habe ich mich dann also auf den Weg gemacht. Nach kurzem Einradeln auf Asphalt kam ich dann zu einem Forstweg - offensichtlich der Weg nach oben.

Alleine schon die ersten Meter waren für mich der Hammer. Stellt euch die Steigung am Hessenstein (die Teerstraße hoch zum Funkturm) vor... die jetzt aber kilometerlang. Stand da in der Tourenbeschreibung nicht irgendwas von "entspannt"?!!! Dann kam bei mir aber der "AHA-Effekt" - einmal im Rythmus und nicht all zu schnell, lässt es sich tatsächlich recht entspannt hinauf pedalieren.

Das ganze hat dann so gute 45 Minuten gedauert, bis mich der Trail auf ca. 1250hm auf demselben breiten Forstweg weiterführte.

Bis hier fahrtechnisch ziemlich langweilig, der Ausblick war aber der Hammer:

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Auf dem weiteren Weg wurde ich dann noch von einigen Schafen begleitet...

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...bis ich dann eeeeeeeeeeeeeeeeeendlich den versprochenen Singletrail erreichte.

Die ersten Meter waren RICHTIG gut. Zuerst führte es mich durch ein kleines Waldstück, wo ein paar knifflige, aber nicht zu schwere Stellen auf mich warteten. Das ganze dann noch leicht bergab, so dass ich nicht großartig treten musste. Herrlich.
Nach ein paar Minuten war das Stückchen dann aber schon vorbei und der Trail ging vergleichbar mit dem Magdeburger Weg aus dem Harz weiter.... Nur hier ging es noch steiler und vor allem deutlich tiefer bergab. Ich als flachlandtiroler mit ausgeprägter Höhenangst hatte da doch schon deutlich Respekt... Wenn das 2 von 5 Risiko-Sternen seien sollen, dann mach ich mir spätestens bei 4 in die Hose.
Außerdem: ein paar Stellen waren für mich auf diesem Trail nicht fahrbar... Ich musste absteigen und das Rad tragen bzw. schieben. Technik 2 von 5?! Trails S0 ?!!!!! Passt irgendwie nicht.

Hier mal ein paar Eindrücke:

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Zu meiner großen Enttäuschung war der Trail dann aber nach noch nicht mal 10 Minuten schon durch.

Ich bin dann auf eine Straße gelangt, welche mich eigentlich auf direktem Wege wieder zur Unterkunft führen sollte.... Aber dank Garmin habe ich noch eine alternative Route gefunden, welche einen kurzen aber dafür knackigen Singletrail offenbarte... Auch hier galt: nicht zu technisch, schön bergab aber leider viiiiieeeel zu kurz.

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...anschließend gings dann auf Forstwegen und zum Teil auf Asphalt zurück zur Unterkunft.

Insgesamt hatte ich mir natürlich nicht zu viel von dieser Tour versprochen, war aber trotzdem ein wenig enttäuscht. Der Trailanteil war mir natürlich viel zu gering - es ging zu 95% auf Straßen bzw. Forstwegen voran. Laaangweilig.

Ein paar Tage später bin ich dann aber zur zweiten Tour aufgebrochen, bei der alles anders werden sollte...... Davon demnächst dann mehr. :wink:
Alles wird gut.
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janb
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Beitrag von janb »

lustig wird's erst, wenn einen bergauf die Wanderer überholen.

Tja ... die Alpenländer und ihre Trailskala... ich bin auch schon Trails gefahren, wo superflowig dranstand und stand plötzlich vor 50cm Drops, 20cm tiefen Spurrinnen oder Wurzelteppichen, dass es einem die Gabel durch's Steuerrohr gehauen hat.

Irgendwie definieren wir Flachlandtiroler das anders.

Gruß
Jan
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AG
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Beitrag von AG »

Danke Chris für den wunderschönen Bericht und dadurch tollen Start in den Arbeitstag.

Das macht echt Lust auf MEHR (Berichte und Vinschgau).

Gruß
Arne
Gruß
Arne

...aus dem kleinen MTB-Glossar...
Singletrail - Ein schmaler Pfad, auf dem nur Platz für ein MTB ist.
Drop - Passage mit jähem Höhenabfall.
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Baumi
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Beitrag von Baumi »

:bounce: Mehr mehr mehr!!!

Das sieht doch schon mal gut aus, Chris!

Die Sache mit der Höhe und so kann man trainieren. Das ging mir am Anfang auch so. Selbst auf unserem Alpencross, wo ich dachte ich hätte kaum noch Höhenangst bin ich in so eine Situation geraten. Ich bin dann respektvoll und deutlich langsamer weitergefahren und habe mich auf den Weg konzentriert und nicht mehr auf die Aussicht ins tiefe Tal.

Und wann gibt's endlich Teil zwei deines Vinschgau Berichts?

baumi
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Chris
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Beitrag von Chris »

...und weiter geht´s! 8)

Tour 2:
Bei meiner ersten Tour hatte ich zwei entscheidende Erfahrungen gemacht:

1. Risiko- und Technik-Bewertung aus dem Trailsbook stimmen nicht mit meiner Selbsteinschätzung überein... :?
2. Man sollte sich den Trailanteil vor der Tour genauestens anschauen. Dazu sind im Trailsbook zu den jeweiligen Touren so kleine Grafiken eingefügt. Man kann darauf zum einen das Höhenprofil erkennen, für mich viel wichtiger jedoch auch die Streckenanteile Teer/Forstweg/Trail/Schiebepassage!

Dementsprechend stand für mich fest: Risiko und Technik nicht mehr als 3 Sterne - ich war schließlich alleine unterwegs und wollte kein zu großes Risiko eingehen... trotzdem wollte ich natürlich einen möglichst großen Trailanteil haben.

Rings um Laas bin ich nicht fündig geworden, also habe ich mal bei den anderen Spots gesucht... Im Nachbardorf Prad bin ich dann schließlich fündig geworden!

DER PRADER TRAILZAUBER - der Grafik zu folge bergauf auf Teer und Forstweg und runter NUR auf Trails....

Hier mal die Beschreibung dazu:

"Fahrleistung: 16km, 930hm, 3:15h, Trails: S1
Kondition/Technik: 3 von 5 Sternen
Risiko: 2 von 5 Sternen

Charakter: Der lange Anstieg auf Asphalt und Forstweg ist die Eintrittskarte für ein ultra-flowiges Trailfinale im Wald.

Facts&Trails:
Wer rund um Prad Ruhe auf den Trails sucht, wird am Nördersberg mit Garantie fündig. Angesichts der unendlichen Ausflugsmöglichkeiten im Nationalpark wird diese Bergflanke von Wanderern vergleichsweise gemieden. Dem Bike-Spaß tut dies keinen Abbruch. Nur schade, dass die Oberrauschhütte am Ende des langen Anstiegs nicht bewirtschaftet ist - eine schöne Einkehr hier oben wäre wohl das Tüpfelchen auf dem "i" dieser tollen Tour. Aber so wird wohl auch niemand, der sich nun ins Trailfinale stürzt, die Mühen des Aufstiegs zu bereuen: die Kombination aus dem 3er, 5er und 15er Trail verspricht Flow pur auf Waldboden, aber auch einige tricky Wurzelpassagen."

Da Prad direkt neben unserem Dorf Laas liegt, habe ich mich von meiner Freundin mit dem Auto schnell rumfahren lassen. Wir könnten im September für ähnliche Aktionen aber auch die Bahn nutzen. Sämtliche Dörfer im Tal sind mit einer kleinen Bahn verbunden - vergleichbar mit einer S-Bahn. Andere Biker haben diese Möglichkeit recht häufig genutzt. Ein Wochen-Ticket kostet glaube ich 28€ pro Person. Ob es Gruppenticket gibt, weiß ich nicht.

Aus Prad habe ich mich dann wie gesagt auf dem Weg auf den Nördersberg gemacht. Bereits im Tal habe ich etliche Biker gesehen - hier war deutlich mehr Bikebetrieb, als in Laas! Auf Teer ging es noch mal einen Ticken steiler bergauf, als auf der ersten Tour, aber daran hatte ich mich Dank etlicher zwischenzeitlicher Wanderungen schon gewöhnt. Bereits nach den ersten Metern sah ich dann 2 Biker am Wegesrand - einer hatte sich gerade im Knick zum Pinkeln versteckt. :lol:

Da es eigentlich nur einen Weg bergauf gab und wir uns auf diesem befanden, hatte ich kurz überlegt die beiden zu fragen, ob wir wohl die gleiche Route fahren würden. Ich war aber irgendwie froh meine Ruhe zu haben und wollte den Aufstieg lieber alleine in meinem Tempo meistern. Dazu kam dann noch eine kleine Motivation "Wenn ich die jetzt überhole und sie tatsächlich die selbe Strecke wie ich fahren wollen, dann lasse ich mich bergauf nicht mehr von denen überholen!" 8)

Zunächst ging es dann also alleine auf Asphalt bergauf... hier und da konnte ich dann einen Blick bergab werfen - die beiden fahren tatsächlich meine Strecke bergauf! Für mich wie gesagt eine super Motivation.

Aber natürlich habe ich hier und da auch bergauf mal eine kleine Pause eingelegt, wobei ich natürlich ein paar Fotos geschossen habe!

Beste Aussicht auf Prad!
(unsere Unterkunft im September liegt außerhalb des eigentlichen Dorfes - auf diesem Bild noch deutlich weiter links)

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Hier und da gab´s dann auch noch eine kleine Erfrischung...

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Der Aufstieg insgesamt war natürlich recht langweilig, aber immer fahrbar und nicht zu fies. Trotzdem noch mal einen schippen schwieriger bzw. anstrengender als die erste Tour...

Auf etwa 1650hm habe ich dann den ersten Schneekontakt gehabt!

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Genial. Mir selbst ist hammer warm, ich trage kurze Klamotten und da liegt dann tatsächlich noch Schnee! Wirklich genial. 8)

Auf etwa 1850hm war dann auch schluss und Zeit für eine kurze Pause - Brötchen futtern, etwas trinken, Schoner anlegen und einen wärmeren Pulli überziehen.

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Warum und wieso hier Dachpfannen rumlagen verstehe ich bis heute nicht.... :shock:

Auf jeden Fall hat es auch nicht all zu lange gedauert und die beidem Pinkel-Brüder vom Tal kamen zu mir! Ich hatte ja schon vermutet, dass sie die selbe Route wie ich fahren könnten und so winkte ich beide zu mir heran. Wie sich herausstellte waren es zwei Studenten aus Deutschland... davon einer sogar mit Hamburger Wurzeln! ENDLICH jemand, der ein gepflegtes "MOIN!" versteht.... und das auf 1850 Metern über dem Meeresspiegel und 1000km von Norddeutschland entfernt. Geil. 8)

...und dann wollten sie natürlich auch den "Prader Trailzauber" genießen. So schlossen wir uns kurzerhand zusammen und fuhren zusammen weiter. Für mich ein absoluter Glücksfall, denn ich hatte mir schon so meine Gedanken gemacht, was wohl passieren würde, wenn ich unterwegs stürzen würde.

Auch Ralph und Matz haben etwas gegessen und sich trockene Klamotten übergeworfen... Dann ging es endlich los!

Ach ja... für den Aufstieg habe ich etwa eine Stunde gebraucht. Laut Garmin etwa 900hm.

Auf unseren Garmins war der Einstieg nicht so richtig zu erkennen, also entschieden wir uns vom Start aus rechts über ein paar Streucher zu fahren...

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Nach 5 Metern stellte sich heraus, dass das keine gute Idee war - der "Weg" führte nicht weiter. "Toll - das geht ja gut los!" dachte ich...

Aber nur ein paar Schritte weiter fanden wir dann den eigentlichen Trail. Ich wußte anfangs nicht so recht, was ich jetzt denken sollte.

Stellt euch bitte den steinigen und verblockten Teil des Butterstiegs vor... den jetzt aber noch mal eine ganze Ecke steiler und verblockter. "DAS soll S1 sein?!!!" Ich hatte schon so meine Schwierigkeiten überhaupt einen Weg zu Fuß finden, geschweige denn, diesen zu gehen!

Nach ein paar Metern wurde ich dann ungeduldig... "Wenn das S1 ist, dann muss das auch fahrbar sein!". Tolle Logik.

Und so kam es, wie es kommen musste: 1,5 Meter leichtes Rollen, eine extrem verblockte Stelle, mein Vorderrad bleibt hängen und ich mache eine Rolle vorwärts. Im Flug habe ich noch gedacht "Scheisse, das geht nicht gut." Ich bin dann zu meiner Überraschung ziemlich weich gelanden... und KALT!

Ich lag in einer Schneewehe. Gott sei dank, sonst hätte das wirklich Schmerzen bereitet. Matz und Ralph kamen mir auch gleich zu Hilfe und hatten sich glaube ich ordentlich erschrocken... mein lautstarkes Lachen über meine eigene Dummheit und vor allem mein Glück hat sie dann aber schnell beruhigt.

Leider habe ich von dieser Stelle kein Foto... schade. :roll:

Nach dieser Erfahrung schoben wir dann alle lieber erstmal weiter. Aber nach ein paar Minuten Fußweg kam er dann - DER PRADER TRAILZAUBER!!!!!

Leute, was soll ich sagen?! Das war das abgefahrenste Stückchen MTB, was ich bisher fahren durfte! 2 Stunden NUR Bergab, NUR Singletrail und NUR SPASS! 8)

Von der Trailbeschaffenheit und vom Schwierigkeitsgerade ziemlich gut mit dem Butterstieg vergleichbar... nur noch ein wenig steiler.

Es ist zwar fotografisch immer ein wenig schwer Steigungen festzuhalten, hier aber mal ein kleiner Versuch:

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Den Forstweg hier haben wir natürlich nur kurz gekreuzt... 8)

Hier noch mal zwei Fotos von zwischendurch...
Bergauf:
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...und bergab:
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Hier und da haben wir dann auch noch kleine Schmelzwasser-Bäche überquert:

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...............
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Chris
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Beitrag von Chris »

...................

Es ist wirklich faszinierend, wie schnell man die zuvor mühsam gewonnene Höhe wieder vernichten kann! ...und so hatte ich zwischenzeitlich schon echt Angst, dass der ganze Spass wieder viel zu schnell zu ende sein könnte.

Trotzdem war der Ausblick immer wieder atemberaubend.

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Je weiter wir gen Tal kamen, umso verschlängelnder wurde der Trail. Wo es zuvor mehr oder weniger auf direktem Wege bergab ging, wurde es zum Ende hin immer verwinkelter. Hier und da mussten dann auch noch ein paar Bäche überquert werden...

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Ein "Highlight" war dann noch, dass ziwschendurch der Trail durch Forstarbeiten versperrt wurde. Wir mussten also mit geschulterten Bikes klettern - auch eine Erfahrung.

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War aber irgendwie trotzdem ganz witzig... :)

...nur gut, dass die fleissigen Waldarbeiter auch ordentlich Schilder aufgestellt hatten. Leider nur von unten.

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:D

Dann musste es natürlich passieren - eine Panne. An einer ziemlich steilen und durch Querbalken verblockten Stelle machte es plötzlich "Puff" und mein Vorderrad war auf der Stelle platt. Toll dachte ich - der Reifen ist bestimmt aufgeschlitzt... Da ich bis dahin tubeless unterwegs war, hielt ich das für die einzige realistische Variante. Ich hatte zwar alles an Ersatzteilen dabei, einen Ersatzreifen jedoch nicht...

Eine kurze Inspektion zeigte aber: der Reifen war noch heil, er war nur von der inneren Kante der Felge gerutscht! Offensichtlich lasstete da so viel Druck auf dem Reifen, dass dieser abrutschte. Dabei hatte ich gar nicht mal so wenig Luftdruck drauf (eher zu viel). Es stellte sich dann aber heraus, dass die Milch im Reifen schon vollständig ausgetrocknet war, also "bei Bedarf" keine Flüssigkeit zur Abdichtung zur verfügung stand.

Wie auch immer: ich habe schnell einen Schlauch eingezogen und weiter gings! Ralph und Matz haben freundlicherweise auf mich gewartet. Wirklich super...

Die Stelle sah übrigens so ähnlich wie hier aus:

Bild

...nach der Reparatur war dann auch nach weniger als 5 Minuten das Ende des Trails erreicht - Pannen passieren halt immer ganz am Anfang oder kurz vorm Ende der Tour.

Da Matz und Ralph mit ihren Bikes dann noch zu ihrer Unterkunft fahren wollten und meine quasi auf dem Weg lag, sind wir dann noch bis Laas zusammen gefahren. Sämtliche Dörfer im Tal sind mit einer Art Fahrrad-Highway verbunden. Ein Sammelsorium von Rentern und E-Bike-Fahrern... aber ohne großartigen Höhenunterschiede, also nach der Tour ganz entspannt immer geradeaus.

Insgesamt standen bei mir am Ende 28km und 1000hm auf der Uhr. Das ganze in ca. 4 Std...

...und jetzt freue ich mich mal so richtig auf unserer Trip im September! (Auch wenn die Fahrt wirklich laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaang ist...)

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig leckerig machen. 8)
Alles wird gut.
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AG
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Beitrag von AG »

Danke, Danke, Danke für diesen geilen Bericht.
Den Trailzauber-Trail wollte ich auf jeden Fall auch fahren.

Hmmmm, wollen wir nicht den Hatz links liegen lassen und...... :wink:

Ich freu mich jetzt schon - SAVE THE TRAILS

Gruß

Arne
Gruß
Arne

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Chris
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Beitrag von Chris »

Hier noch mal ein geiles Video von mtb-news...

http://videos.mtb-news.de/videos/view/28255
Alles wird gut.
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janb
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Beitrag von janb »

dann ist der Prader Trailzauber jawohl fix gebucht für den September ..

geile Bilder und netter Bericht.

Die Trails in dem Video sind teils doch ziemlich ausgesetzt ... vor allem in den Spitzkehren wo es auf der einen Seite steil Rtg. Falllinie geht, verblockt ist und gleich wieder steil runter geht.. da mach ich mir in die Hosen und steig in den Bremse

Danke
Chris
Veit
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Beitrag von Veit »

Oh Baby, laßt es uns tun. :lol:

Veit
Bringt mich irgendwo hin - ich werde überall gebraucht.
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